Der neue Rundbrief ist da!

07. März 2022

Denn wie kann Gottes Liebe in einem Menschen sein, wenn dieser die Not seines Bruders (oder seiner Schwester) vor Augen hat, sie ihm aber gleichgültig ist? Und das, obwohl er selbst alles hat, was er zum Leben braucht!“ (1.Joh. 3,17)

Liebe Freundinnen und Freunde des Missionswerks Frohe Botschaft,

viele Menschen auf unserer Erde leben in unendlich notvollen Situationen. Vor allem auf der Südhalbkugel gibt es nicht genug Ärzte und Krankenhäuser. In vielen Hütten wird gehungert und gelitten. Die für uns selbstverständliche Grundversorgung mit Nahrung, Wasser und Medizin ist oft nicht vorhanden oder mangelhaft.
Schulen und Berufsausbildung sind nicht für jeden erreichbar oder erschwinglich. Menschen, die in solchen Situationen leben, können sich meist nicht selbst
helfen. Sie brauchen jemand, der ihnen von außen die Hand reicht, so wie das MFB dies seit 60 Jahren in Ostafrika tut!


Natürlich gibt es auch in Deutschland zahlreiche Nöte. Sie sind uns näher und es kann vielfach schneller geholfen werden. Ja, auch hier bei uns muss geholfen
werden, aber bei uns sterben nicht Tausende an vermeidbaren Krankheiten wie der Malaria und keine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind gehen elendig zugrunde, weil die Hilfsmittel für einen Kaiserschnitt fehlen. In Deutschland verhungert
auch niemand, aber Menschen in Ostafrika erleben diese außergewöhnlichen Nöte! In Reaktion auf den grundlosen Angriff auf die Ukraine werden der Bundeswehr
noch in diesem Jahr 100 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt und danach jedes Jahr 2 % des Bruttoinlandproduktes, d.h. 76 Mrd. Euro.

Zum Vergleich: die jährlichen Ausgaben für die Entwicklungshilfe haben nie den Betrag von 25 Mrd. Euro überschritten, also gerade Mal einem Drittel des Betrages, den wir bereit sind, jährlich für Rüstungsgüter auszugeben. Was für ein Unterschied! Aber immer noch besser als nichts zu tun. Darum danke ich allen, die uns dabei mithelfen
diesen Menschen in ihrer Armut beizustehen, wie es zum Beispiel die Partnerorganisation ROTOM in eindrücklicher und mutmachender Weise in Uganda tut.

Mit herzlichen Grüßen
Hartmut Krause