Seniorenpatenschaft: Sarah ist 81 Jahre alt und lebt allein in einem kleinen Haus direkt an einer Straße in Uganda. Das Haus gehört der benachbarten Kirchengemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, die ihr erlaubt, dort mietfrei zu wohnen. Dafür ist Sarah sehr dankbar. Das Haus ist aus Ziegeln gebaut, mit einem Blechdach – dieses ist jedoch undicht. Fenster und Türen sind noch stabil, doch vieles in Sarahs Alltag ist sehr einfach.
Eine eigene Küche hat Sarah nicht. Sie kocht ihre Mahlzeiten draußen über offenem Feuer. Die Latrine und das Badezimmer der Kirche darf sie mitbenutzen – und sie reinigt diese auch selbst. Ihr Bett besteht aus einem sehr alten, kaputten Bettgestell und einer abgenutzten Matratze. Bettwäsche besitzt sie keine, lediglich eine Decke. Ein Moskitonetz fehlt völlig. Wasser holt sie bei einer Freundin, die etwa fünf Häuser entfernt lebt. Abends nutzt sie eine kleine Taschenlampe mit Batterien als Lichtquelle.
Sarah ist Witwe. Ihr Mann ist vor vielen Jahren verstorben. Von ihren neun Kindern sind acht bereits in jungen Jahren gestorben. Nur eine Tochter, Nanyanzi, und eine Stieftochter, Mama Dora, leben noch. Zu ihrer leiblichen Tochter hat Sarah keinen Kontakt mehr. Umso wichtiger ist für sie die Beziehung zu Mama Dora, die ihr so gut sie kann hilft, obwohl sie selbst in der Nähe der Stadt lebt.
Sarah hat viele Enkelkinder, doch nur wenige kennt sie persönlich. Zwei von ihnen besuchen sie gelegentlich – diese Begegnungen bedeuten ihr sehr viel, denn Einsamkeit ist ein ständiger Begleiter in ihrem Alltag.
Gesundheitlich ist Sarah stark eingeschränkt. Vor Kurzem ist sie gestürzt und leidet seither unter Rückenschmerzen und einer verletzten, geschwollenen Wade. Auch unabhängig davon hat sie immer wieder Schmerzen in Rücken und Beinen. Die schwere körperliche Arbeit fällt ihr zunehmend schwer.
Trotz ihres Alters und ihrer Beschwerden versucht Sarah, für sich selbst zu sorgen. Sie ist Kleinbäuerin und arbeitet – wenn es ihr möglich ist – in den Gärten anderer Menschen, um etwas Geld zu verdienen. Auf dem Kirchengelände baut sie Maniok, einige Kochbananenpflanzen, Süßkartoffeln und Zuckerrohr an, die sie teilweise verkauft. Außerdem stellt sie Körbe aus Bananenfasern, Bänder und Matten aus Palmblättern her. Doch die Materialien dafür werden immer teurer und sind schwer zu beschaffen.
Sarah ist eine starke Frau, die ihr Leben lang gearbeitet und Verantwortung getragen hat. Doch nun wird sie zunehmend schwächer und kann ihren Alltag allein kaum noch bewältigen.
Mit einer Seniorenpatenschaft für Sarah schenken Sie ihr mehr als materielle Hilfe. Sie ermöglichen:
- medizinische Versorgung
- regelmäßige Lebensmittelhilfe
- Gemeinschaft mit anderen Seniorinnen und Senioren
- Entlastung von Einsamkeit und Sorgen
Ihre Unterstützung gibt Sarah das Gefühl, nicht vergessen zu sein – und ihren Lebensabend in Würde verbringen zu dürfen.
Übernehmen Sie eine Seniorenpatenschaft für Sarah!
Schenken Sie Nähe, Versorgung und neue Hoffnung im Alter.






