Gib einem Menschen einen Fisch, dann ist er für einen Tag satt. Lehre ihn das Fischen und er kann sich für immer ernähren.

Egal ob Hühner oder Ziegen für eine Kleintierzucht, eine Kuh, ein Schwein oder Saatgut zum Anbau von Lebensmitteln: „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist der Start in eine bessere Zukunft für alle, die davon profitieren! Selbsthilfe-Projekte haben wir bei unseren Partnern Light of Life in Kenia, Good News International in Ruanda und Rotom und MIFA in Uganda.

Seit über 8 Jahren betreut die MIFA-Mitarbeiterin Rachel Mirembe die MBAPA-Frauen. MBAPA bedeutet: „MIFA Bazadde Positiv Association“, frei übersetzt: die HIV+ Elterngruppe von MIFA-Patenkindern. Alle diese (Pflege-)Mütter sind mit AIDS infiziert. Trotz aller Aufklärung ist AIDS in Uganda immer noch ein Makel, dass man gerne verschweigt. Diese Frauen bekennen sich zu ihrer Krankheit und verbessern gemeinsam tatkräftig ihre Situation. Sie tauschen sich über die alltäglichen Schwierigkeiten aus, sprechen über Kindererziehung, ihre Medikamenteneinnahme und beten füreinander.

Das Ziel der regelmäßigen Treffen bei MIFA ist die seelsorgerliche Begleitung, aber auch das praktische Arbeiten. Neben der Andacht, in der sie mehr von Jesus Christus hören, gemeinsam singen und beten, können sie sich mit ihren Sorgen Rachel anvertrauen, die ihnen mit Rat zur Seite steht. Selbstverständlich gibt es auch etwas Leckeres zu Essen und Trinken.

Danach wird gemeinsam gearbeitet. Die hergestellten Produkte werden verkauft und sichern den Frauen ein Einkommen. Vor einiger Zeit haben sie mit dem Herstellen der schönen, bunten Papierperlenketten begonnen und sind nun zur Herstellung von Schulheften übergegangen. Mittlerweile gibt es zwei große Gruppen: die einen stellen Schulhefte her, die anderen backen Kuchen. Die Geschäfte mit den Heften laufen gut, denn die MIFA-Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern sind gute Abnehmer.

Die Hefte werden aber auch an kleine Läden weiterverkauft. Wenn sich dieser Geschäftszweig ausweitet und mehr Hefte hergestellt werden können, werden in Zukunft ganze Schulen die Hefte bei MIFA in Auftrag geben. Neben dieser Back- und Buchgruppe gibt es noch weitere Projekte, die jedoch „außerhalb“ der MIFA-Räume liegen. Je nach den Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelnen Frau kann sie Pilze züchten, eine Bäckerei oder Schneiderei betreiben oder auf die Landwirtschaft setzen mit Schweine-, Rinder- und Geflügelzucht. Der Gewinn wird unter den Frauen aufgeteilt und sie legen fest, ob und wann sie ein neues Projekt starten wollen. Sie erstellen dann mit Rachel ein Budget und kaufen die benötigten Materialien ein.

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