ROTOM schützt Senioren und Familien
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Uganda stellt viele Menschen vor große Herausforderungen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Familien in ländlichen Regionen. Als Organisation, die sich für Senioren und deren Enkelkinder einsetzt, hat ROTOM Uganda umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der betreuten Menschen, Mitarbeitenden und Freiwilligen zu gewährleisten.
Aktuelle Lage in Uganda
Das ugandische Gesundheitsministerium hat im Mai 2026 einen Ausbruch der Bundibugyo-Ebola-Virus-Krankheit bestätigt. Die Regierung, Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen arbeiten gemeinsam daran, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Kontaktverfolgung, Gesundheitskontrollen, Aufklärungskampagnen und verstärkte Hygiene- und Schutzmaßnahmen.
So reagiert ROTOM
ROTOM hat bestehende Programme angepasst und zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt:
- Verteilung von Seife an Senioren und Familien
- Ausbau von Hygiene- und WASH-Maßnahmen
- Aufklärung über Ebola-Prävention
- Verstärkte Hausbesuche durch Pflegekräfte und Mitarbeitende
- Überprüfung von Wasser- und Sanitärversorgung in den Haushalten
- Schulungen für medizinisches Personal in den ROTOM-Gesundheitszentren
- Bereitstellung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln
Die medizinische Versorgung in den ROTOM-Gesundheitszentren sowie die Betreuung in den Gemeinden laufen weiterhin ohne Unterbrechung.

Unterstützung für Enkelkinder
Auch die von ROTOM betreuten Kinder und Jugendlichen erhalten besondere Unterstützung. An der ROTOM-Schule wurden zusätzliche Hygienemaßnahmen eingeführt und die Schülerinnen und Schüler werden altersgerecht über Schutzmaßnahmen informiert.
Über das ROTOM-Champions-Programm werden ältere Jugendliche regelmäßig begleitet und mit wichtigen Informationen zur Prävention versorgt. Familien mit kleinen Kindern erhalten zusätzliche Unterstützung in Form von Seife und Lebensmitteln.
Wie Sie helfen können
Um die Schutzmaßnahmen fortzuführen und die Versorgung der Senioren und Enkelkinder sicherzustellen, ist ROTOM auf Unterstützung angewiesen. Besonders wichtig sind:
- Spenden für Hygiene- und WASH-Projekte
- Unterstützung der Wasserversorgung für Senioren
- Beiträge zum ROTOM-Gesundheitsfonds
- Lebensmittelspenden für besonders bedürftige Haushalte

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Trotz der Herausforderungen bleibt ROTOM seinem Auftrag treu: Senioren und ihre Enkelkinder auch in schwierigen Zeiten zuverlässig zu begleiten. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre Verbundenheit, ihre Gebete und ihre praktische Hilfe.
Bitte beten Sie mit uns für die betroffenen Familien, unsere Mitarbeitenden und ganz Uganda. Gemeinsam können wir Hoffnung schenken und Leben schützen.



